
Meissner Porzellan, Foto ©C. Nöhren/PIXELIO
Wem sind sie nicht bekannt, die zwei gekreuzten Schwerter auf dem Geschirr, die für feinste Porzellankunst stehen.
Meissen- die Stadt nahe Dresden, die Porzellanliebhaber aus aller Welt zum Schwärmen bringt!
1710 erließ August der Starke ein Dekret, wo er die Erfindung des Porzellans bekannt gab und damit den Grundstein für die Porzellanmanufaktur in Meissen legte.
Porzellan war zur der Zeit natürlich schon in China bekannt und populär, jedoch wurde das Geheimnis des Rezeptes zur Herstellung von Porzellan streng gehütet. Jahrelang forschte der arritierte Alchimist Friedrich Böttgers, seines Kollegen und Konkurrenten Ehrenfried Walther von Tschirnhaus, nach einem von Erfolg gekrönten Rezept für die Herstellung des weißen Goldes. Im Jahre 1710 war es dann endlich soweit!
Die Erfindungsurkunde für das Porzellan wurde stolz in vier Sprachen verfaßt, nämlich in lateinisch, deutsch, französisch und holländisch.
Wahre Kunstwerke entstanden und der Adel, nebst dem Dresdner Hof, kaufte begeistert die edlen reich verzierten Stücke, so dass die Meissener Porzellanmanufaktur immer mehr erblühte.
Auch das reiche Bürgertum verfiel dem “weißen Gold” und man galt als etwas Besonderes in der Gesellschaft, wenn echtes Porzellan aus Meissen den Tisch zierte.
Nur durch Schmuggel gelangte das wohlgehütete Rezept ausser Landes nach Wien und die ersten Konkurrenten machten der Manufaktur Meissen das Monopol streitig.
Doch nirgendwo entstandenen prunkvoller verzierte Porzellanplastiken als in Meissen, so dass Meissen lange Zeit die Oberhand behielt. Ein kleiner Einbruch ereignete sich in den ersten Jahrezenten des 19. Jahrhunderts als der Adel zusehends verarmte, doch durch das immer noch kauffreudige Bürgertum gelang es den Verlust in Grenzen zu halten.
Immer wieder neue zeitgemäßere Dekore, Formen und Muster entstanden, so dass das Interesse am Meissner Porzellan nie wirklich verblasste.
Wer an Meissner Porzellan denkt, denkt ganz bestimmt zuerst an das typische blaue „Zwiebelmusterdekor“ Die Vorlage waren übrigens Granatäpfel auf chinesischem Porzellan, die aber fälschlicherweise als Zwiebeln interpretiert wurden.
Selbst während des zweiten Weltkrieges wurde in der Prestige-Manufaktur kontinuierlich weiter produziert, und für die ehemalige DDR war Meissener Porzellan eine ungeheuer wichtige Devisenquelle.
Fieberhaft wird zurzeit an den Vorbereitungen zur großen Jubiläumsaustellung gearbeitet. Unter dem Motto „ALL NATIONS ARE WELCOME“ eröffnet am 23: Januar eine große Sonderausstellung zur Manufakturgeschichte in Meissen.
Machen Sie sich selbst ein Bild und lassen Sie sich von den edlen Exponaten aus 3 Jahrhunderten bezaubern. Besuchen Sie Meissen, Dresden und die wunderschöne Elbregion.
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Weitere Informationen über die Sonderausstellung können Sie unter dieser Nummer erfragen: +49(0)3521 468 700,
Foto: www.pixelio.de

Meissner Porzellan liebe ich sehr. Meissner Porzellan bedeutet für mich perfekte Qualität und Zuverlässigkeit.