Rügen – die Halbinsel Mönchgut

by_Marco-Barnebeck_pixelio

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Als abgelegener Ausläufer am südöstlichsten Zipfel der bekannten Ostseeinsel Rügen gelegen, war die knapp 13 Quadratkilometer große Halbinsel Mönchgut – wie schon aus ihrem Namen ersichtlich – von Mitte des 13. Jahrhunderts bis zur Reformation um 1500 im klösterlichen Besitz, und ihre Bewohner lebten quasi als menschliches „Inventar“ des Klosters Eldena hauptsächlich von Fischfang und gelegentlicher Lotsentätigkeit für passierende Schiffe.
Noch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts sollten diese Erwerbstätigkeiten die dominierenden auf Mönchgut bleiben, bis schließlich mit dem ab etwa 1900 einsetzenden Ostseetourismus auch Rügen und damit Mönchgut von Ruhe und Erholung suchenden Großstädtern aus Berlin und Hamburg als natürliche Sommerfrische entdeckt wurde.
Der noch heute mit Abstand wichtigste Wirtschaftszweig der Halbinsel ist nach wie vor der Tourismus, der sich primär an den schier endlosen Sandstränden der bekannten Badeorte Baabe, Göhren, Lobbe und Thiessow abspielt, jedoch auch von weiteren Attraktionen wie z.B. dem Biosphärenreservat Südost-Rügen – zu dem Mönchgut komplett zugehörig ist – , dem sogenannten Herzogsgrab (eines der 54 Hünengräber auf Rügen) und der bekannten Trachtentradition der Halbinsel angezogen wird.
Weitere Sehenswürdigkeiten der kleinen aber feinen Halbinsel Mönchgut sind die dampfbetriebene Schmalspurbahn „Rasender Roland“, zahlreiche Museen zur Inselgeschichte wie etwa das Heimatmuseum, der Museumshof, das „Rookhus“ und das Museumsschiff in Göhren, das Schulmuseum Midelhagen und das Küstenfischermuseum in Baabe.

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Ein Kommentar

  1. Max sagt:

    Mönchgut ist echt schön. Ich fahre auch regelmäßig nach Göhren in den Urlaub. Dort hat man wirklich alles was man braucht. Schöne Natur, schöner Strand und viele Erholungsmöglichkeiten.
    Schöner Artikel

    Beste Grüße
    Max

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