Seit der Völkerwanderungsepoche um das Jahr 400 nach Christus wurde das Gebiet des heutigen Kreises Ostholstein zwischen Kieler und Lübecker Bucht, also der Halbinsel Wagrien sowie der Insel Fehmarn von slawischen Stämmen besiedelt, die sich bis zum Jahr 1111 der Christianisierung widersetzten, und die die Gegend demgemäß einige Jahrhunderte lang kulturell vor allem anhand von Festungsarchitektur (z.B. Burgwall Oldenburg, Katzburg, Blocksberg) prägten.
Auch nach der relativ späten Eroberung durch christliche Sachsen gab es in der Gegend jedoch noch häufig von kämpferischen Auseinandersetzungen begleitete Machtwechsel, bis sich schließlich die deutsche Vorherrschaft im 15. Jahrhundert endgültig konsolidieren sollte.
Es sollten jedoch noch einige weitere Jahrhunderte ins Land ziehen, bis aus dem damals allgemein als unwegsam und gefährlich gefürchteten und ca. 1500 Quadratkilometer großen Gebiet, welches z.B. von den Bewohnern Fehmarns als „sechster Kontinet“ tituliert wurde, schließlich nicht nur eine der am dichtesten bevölkerten Gegenden Schleswig-Holsteins, sondern auch eine außerordentlich beliebte Feriendestination werden sollte, deren Ostseebäder wie Heiligenhafen, Grömitz und Timmendorfer Strand sowie bekannte Regionen wie die Holsteinische Schweiz alljährlich rund 2,6 Millionen Besucher anziehen.
Die wechselhafte wie ereignisreiche Geschichte und reichhaltige Kultur der Region lassen sich unter anderem in zahlreichen Museen besichtigen, die sich über die ganze Gegend verteilt allen möglichen Aspekten widmen, von vielen Dorfmuseen über völkerkundliche Ausstellungen bis hin zu Zeugnissen der hier auch immer sehr präsenten maritimen Geschichte und Seefahrt.
Hier finden Sie tolle Ferienunterkünfte auf der Halbinsel Ostholstein.
