
Meerfelder Maar, Foto: Kurt F. Domnik/PIXELIO
Das zwischen dem Städteviereck von Aachen, Köln, Koblenz und Trier gelegene Mittelgebirge zeichnet sich bis heute durch die herbe und ursprüngliche Schönheit der Landschaft aus. Das Herzstück der Eifel, die Vulkaneifel, ist eine der faszinierendsten Landschaften Deutschlands und das nicht nur für Geologen!
Die stark durch den Vulkanismus der Erdneuzeit geprägte Landschaft bietet ein spannendes Terrain für große und kleine Naturforscher. Die gewaltigen Kräfte des Erdinnern, die vor Urzeiten nach oben drängten, perforierten die Erdkruste der Vulkaneifel und bildeten ein dichtes Netz an Maaren (Kraterseen), den sogenannten “Blauen Augen” der Eifel.
Zahlreiche Museen und Geologische Einrichtungen bieten dem interessierten Besucher dieser faszinierenden Region die Möglichkeit mehr über die Entstehung und den damit zusammenhängenden wissenschaftlichen Phänomene zu erfahren.
Das Eifel-Vulkanmuseum in Daun sowie das Maarmuseum in Manderscheid leisten die perfekte Anschauungshilfe. Dank Hightech-Computersimulationen rauchen die Vulkane wieder, Maare öffnen sich, Lavaströme wälzen sich zischend und fauchend auf den Besucher zu. Wahrlich ein Erlebnis der besonderen Art und gerade für Kinder ein äußerst spannendes beeindruckendes Erlebnis!
Die „echten“ Vulkane sind seit etwa 10.000 Jahren erloschen, zurück blieb jedoch eine Landschaft die an Urwüchsigkeit und herber Schönheit kaum zu übertreffen ist.
Kein Wunder, das gerade der aktive Urlauber die Eifel so sehr liebt. Zahlreiche Fahrradwege und Wanderrouten durchkreuzen die Region.
Der Kylltalradweg und der Maare-Mosel-Radweg erhielten die Auszeichnung Premiumradwege und gelten als landschaftlich besonders reizvoll.
Die Strecke führt durch erloschene Vulkane, vorbei an Lavaspalten und hoch hinauf auf Vulkanberge. Dieser Radweg ist eher etwas für sportlich-ambitionierte “Biker” aber auch flachere Teilstücke sind nicht minder interessant und abwechslungsreich und auch von “Gelegenheitsradlern” zu bewältigen.
Die Wanderwege der Region sind perfekt markiert. Das Landschaftsbild ist von sanften Hügeln und tiefen Tälern gekennzeichnet, in dem Wald- und Weideland vorherrschen.
Sehr zu empfehlen, ist der Rundwanderweg Windsborn-Bergkratersee- Meerfelder Maar. Die Anblicke der zu Säulen erstarrten Lavaströme sind einfach sagenhaft schön und die Umrundung des 25 ha großen Meerfelder Maares gilt als landschaftlich besonders reizvoll. Im Sommer darf hier sogar gebadet werden.
Wer mit Kindern wandert, sollte sich am besten immer ein besonderes Terrain aussuchen, wo es auch etwas zu erleben und zu entdecken gibt.
Außergewöhnlich schön präsentiert sich dahingehend der Hochwildpark in Mechernich-Kommern: Inmitten schöner Wälder mit Birken, Buchen, Eichen leben Elche, Auerochsen, kapitale Rothirsche, Dam-, Reh-, Muffelwild und Steinböcke.
Auch das Wildgehege Hellentahl verspricht interessante Naturerlebnisse. Hirsche werfen eindrucksvoll im Frühjahr ihre Geweihe ab. Und ab März können die ersten Jungtiere wie Frischlinge oder kleine Muffellämmer bestaunt werden.
Für Wassersportler ist vor allem der in der Osteifel gelegene Laacher See interessant. Er ist der größte See von Rheinland-Pfalz und mit seiner beeindruckenden Wasserfläche von 3330 ha und einer Wassertiefe von sage und schreibe 55 m gilt er als Eldorado für Wassersportler.
An seinem Ufer befindet sich zudem die bekannte Abtei Maria Laach. Die romanische Klosterkirche aus dem 13. Jahrhundert gilt als eine der Haupt-Sehenswürdigkeiten der Region und auf ist jeden Fall eine Besichtigung wert.
Wer die von Burgen und Schlössern ausgehende Romantik liebt, wird von dem Urlaubsparadies Eifel begeistert sein. Zahlreiche Gebäude dieser Art liegen lieblich eingebettet in der herrlichen Landschaft oder thronen auf den Hügeln der Region und sind beliebte Ausflugsziele.
Die hübschen Orte der Eifel präsentieren sich sehr gastfreundlich und kulinarisch bietet die bodenständige Küche gepaart mit den zahlreichen schmackhaften Weinen beste Voraussetzungen einen Urlaubstag perfekt ausklingen zu lassen.
Besonders hübsch präsentiert sich das Städtchen Traben – Trarbach. Vergleichbar mit einem rebenbegrenzten Amphitheater schmiegen sich Wald und Weinberge um das Doppelstädtchen links und rechts der Mosel. Faszinierende Baukunst mit architektonischen Kostbarkeiten des Jugendstils und der “Belle Epoque” machen den Urlaub in diesem Städtchen zu einem romantischen Erlebnis an der Mosel.
Dem geschichtlich interessierten Urlauber sei die “Straße der Römer” ans Herz gelegt. Entdecken Sie über 100 römische Sehenswürdigkeiten in den Ferienregionen Mosel-Saar, Eifel, Hunsrück, Saarland und Luxemburger Mosel.
Besuchen Sie eine der vielfältigsten geologisch interessantesten Regionen Deutschlands. Die vielen beeindruckenden Erlebnisse werden Sie noch lange begleiten.
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Foto: www.pixelio.de
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