Surfen an Nord-, Ost- und weiteren Seen: Die besten deutschen Surfspots

Auch wenn Deutschland im Vergleich zu den beneidenswerten langen Küsten und damit zuverlässigen Wellen seiner europäischen Nachbarn – und ganz zu schweigen von Hawaii, der Karibik sowie Australien – wie etwa Frankreich und Spanien natürlich nicht ganz so reichhaltig mit Surf-Möglichkeiten ausgestattet ist, gibt es doch einige sehr populäre und beliebte Stellen, die – wie natürlich ganz vorneweg der Brandenburger Strand bei Westerland auf Sylt – sogar schon seit Jahrzehnten für internationale Wettkämpfe und Meisterschaften, wie z.B. den „Windsurf-Worldcup“, die „Kitesurf-Trophy“ sowie den „Deutschen Windsurfcup“ genutzt werden.

Neben dem in Surfdingen renommierten Sylt gelten auch die Strände und Wellen der Nordsee bei dem Schlewig-Holsteinischen St. Peter Ording und dessen Spot Ording-Nord, sowie diejeinigen auf auf der Insel Norderney als geeignet, an der Nordsee sind außerdem Norddorf auf Amrum, Utersum auf Föhr und  Meldorf im Kreis Dithmarschen unter Surfern bekannt.

Obwohl von manchem Surfer der angeblich zu geringe Wellengang der deutschen Ostsee bemängelt wird, gibt es dort doch einige sehr beliebte und bewährte Surfspots, so ist etwa die Insel Fehmarn und ihre Orte bzw. Surfspots Strukkamp, Gold II/Grab, Lemkenhafen und Lemkenhafen II, Orth, Püttsee, Bojendorf, Westermarkelsdorf, Altenteil, Teichhof, Niobe, Grüner Brink und Wulfener Hals ein klassischer Treffpunkt der deutschen Wasser- und Brettsportler.

Weitere beliebte Surfgebiete an der Ostsee sind Wackerballig bei Flensburg, Strande/Bülk an der Kieler Förde, Brodersby, Fahrdorf, Füsing und Schleswig-Luisenbad an der an der Großen Breite des Ostseefjords Schlei in der Nähe von Kappeln, Aschau und Lindhöft bei Eckernförde, Laboe und Windkate in der Kieler Bucht, Hohwacht, Sehlendorf, Weißenhaus, Dazendorf, Heiligenhafen sowie Grossenbrode West und Ost auf der wagrischen Halbinsel, direkt am Fehmarnsund,  außerdem auch  Pelzerhaken gegenüber von Timmendorf an der Lübecker Bucht und das Brodtener Ufer zwischen Travemünde und Niendorf.

Fluss-Surfen per kleineren boards, z.B. an Wasserschnellen wie dem mittlerweile weltberühmten Eisbach im Münchner „Englischen Garten“ ist in Deutschland ebenfalls möglich, das Surfen im Meer jedoch geographisch bedingt nur an Nord- und Ostsee, und damit an den Küsten der drei Bundesländer Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Es gibt jedoch auch einige Seen, auf denen Surfen gut möglich ist, so etwa den Bodensee, die Krombachtalsperre in Hessen und Rheinland-Pfalz, den Walchensee und den Waginger See in Bayern.

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