Elektrobikes, der Renner in dieser Fahrradsaison

 E-Bikes oder Pedelecs (Pedal Electric Cycles) heißen die flotten Flitzer, die sich auf den ersten Blick  kaum von „normalen“ Fahrrädern unterscheiden. Nicht nur Senioren fahren total ab auf dieses Gefährt, sondern auch Radler, die nicht gerade über die  Kondition eines Lance Armstrong verfügen aber dennoch gerne in gebirgigen Gefilden entspannt die Umgebung auf zwei Rädern entdecken möchten.

Seit 2007 sind diese Räder schon auf dem Markt, waren damals aber noch mit kleinen Mängeln behaftet, die jetzt nahezu vollständig ausgemerzt sind und zunehmend den Fahrradmarkt erobern. Radeln mit eingebautem Rückenwind, denn immerhin kann man es mit dem Muskelkraft unterstützenden leise schnurrenden Elektromotor einer S- Klasse auf eine Spitzengeschwindigkeit von 40 km/h bringen. Die Modelle für Einsteiger, mit dem passenden Namen E-Klasse, bringen es immerhin auch schon auf 25 km/h.

Der Motor ist entweder am Vorderrad, am Tretlager oder am Hinterrad befestigt. Aufgeladen wird dieser ganz simpel mit Strom aus der Steckdose. Ein Akku speichert die aufgeladene Energie und versorgt damit den kleinen fast unsichtbaren Motor. Eine volle Ladung bringt den Radler, je nach Inanspruchnahme, 30 bis 60 Kilometer weit. Bis zu 500 Mal läßt sich dieser Akku an gängigen Steckdosen „auftanken“, der komplette Ladevorgang dauert fünf Stunden. Zwischen 1200 Euro und 4500 Euro kostet ein derartiges Rad, da sollte die Anschaffung bei nicht allzu locker sitzendem Portemonnaie erst einmal gründlich überlegt sein.

Doch wieso gleich kaufen? Ausprobieren heißt die Devise und das kann man jetzt in vielen Urlaubsorten in die Tat umsetzen.

Die Ferieninsel Sylt bietet zurzeit neugierigen Radlern die Möglichkeit E-bikes auszuleihen. 20 Euro kostet der Spaß, aufgestellte Ladesäulen in Kampen und List der Firma „e8energy“ sorgen dafür, dass einem auch immer genug Saft für erlebnisreiche Inseltouren zur Verfügung steht. Der Strom wird übrigens aus regenerativen Energien gewonnen, was natürlich sehr löblich ist.

Mittlerweile sieht man immer mehr Sylt Urlauber mit entspanntem Gesichtsausdruck auf einer der beliebtesten Fahrradstrecken durch die leicht hügelige Heide- und Dünenlandschaft zwischen Kampen und List radeln und wenn ihnen diese Miene schon lange verdächtig vorkam, dann wissen sie jetzt warum. Wer schon mal seinen Urlaub auf Sylt verbracht hat, wird festgestellt haben, dass das Fortbewegungsmittel Fahrrad auf der Insel deutlich dominiert; und bei Wetterumschwüngen in die negative Richtung, mit unangenehmen Begleiterscheinungen wie Regen und Sturm, sorgt der regelmäßig verkehrende Bus für Aufnahme von Gefährt und Mensch.

Aber auch andere Tourismusregionen haben den Trend zum weniger kraftraubenden Radeln erkannt. Wer einen Urlaub in der Eifel plant, wird auf 25 Stationen zum Laden und Entleihen treffen und die spektakuläre Vulkaneifel auf diese Art und Weise zu erkunden, muss wirklich ein Vergnügen sein.

Auch vor den Ferienwohnungen auf Rügen sieht man jetzt schon immer mehr E-bikes stehen. Die Firma Movelo hat mittlerweile ein flächendeckendes Netz an Leih- und Ladestationen errichtet und die Resonanz der Urlauber auf dieses Angebot ist durchaus positiv.

Grundsätzlich hießt es auf e-bikes nicht, dass man sich nun komplett dem Nichtstun hingeben und die Beine über den Lenker legen kann, der kleine Motor wirkt rein unterstützend, und inwieweit er für den gewünschten Rückenwind-Effekt  sorgt, bestimmen sie mit dem sogenannten Unterstützungsmodus. Aber keine Angst, die Verleiher vor Ort erklären ihnen die Funktionsweise genau, so dass sie nach einer gewissen Experimentierphase garantiert schnell mit dem E-Bike klarkommen werden.

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