Der Naturpark Bayerischer Wald – Refugium seltener Tiere und Pflanzen
Freitag, 27. August 2010Nördlich der Donau, südlich der Regen und des Lam, westlich der tschechischen Grenze sowie von dem Fluss Ilz (Flusslandschaft des Jahres 2002/2003) durchquert, liegt der 1967 ernannte und gut 3000 km² große Naturpark Bayerischer Wald, der östlich an den kleineren Nationalpark Bayerischer Wald grenzt. Als eins der größten geschlossenen Waldgebiete Mitteleuropas dient der Naturraum Bayerischer Wald als wichtige Heimstatt und Zuflucht für sonst bundesweit stark gefährdete oder gar ausgestorbene Fauna und Flora. Im Naturpark sind seltene Tiere wie z. B. Auerhuhn, Alpenbraunelle, Fischotter, Luchs, Flussuferläufer, Eisvogel, Wasseramsel, Flussperlmuschel, Mopsfledermaus, Dreizehenspecht und Wanderfalke noch heimisch.
Der innerhalb der vier bayerischen Landkreise Regen, Freyung-Grafenau, Straubing-Bogen und Deggendorf gelegene Naturpark Bayerischer Wald bietet mit seinen Landschaften wie etwa den Auwäldern und Altwasserärmen der Donau, der 140 km langgezogenen Felsformation Quarzpfahl zwischen Oberpfalz und Oberösterreich, der Arberregion und den zentralen Hochmooren auch zahlreichen seltenen Pflanzen ein relativ sicheres weil nahezu unberührtes und besonders geschütztes Gebiet. (weiterlesen…)




