Deutschland einig Weihnachtsland: Weihnachtsmärkte zwischen der Nordsee und den Alpen

Weihnachtsmärkte in Deutschland

Zwei Herzen in Nürnberg, Foto: © Klaus Brüheim/PIXELIO

Alle Jahre wieder ab etwa Ende November eröffnen landesweit  Dutzende von deutschen Weihnachtsmärkten, die auch im Ausland als ein typischer Ausdruck hiesiger Kultur angesehen werden. Aufgrund ihrer meist an historischen Orten situierten Lage und  der authentischen Dekoration mit Tannenzweigen, festlicher Beleuchtung und klassischem Lebkuchen-, Glühwein- und anderen aus der Kindheit vertrauten Düften begeistern sie Jung und Alt gleichermaßen immer wieder aufs Neue. Die größten und bekanntesten deutschen Weihnachtsmärkte weisen eine schon viele Jahrhunderte lange Tradition auf, die ersten Märkte werden bereits ab dem 14. und 15. Jahrhundert veranstaltet, und vielerorts haben sich auch lokale Bräuche entwickelt, die auf ihnen dargeboten werden. So z.B. das Turmblasen auf dem Jenaer Weihnachtsmarkt, die Zuschaustellung von Krippen auf dem “Krippenweg” des Nürnberger Christkindlmarktes und generell das von Stadt zu Stadt und Dorf zu wechselnde spezielle Angebot an regionalen Spezialitäten wie etwa bestimmtem Weihnachtsgebäck, welches ebenfalls nach sehr alten Rezepten hergestellt wird.

Tradition und Authentizität machen also sicherlich einen Großteil des Reizes deutscher Weihnachtsmärkte aus, aber sicherlich hätten sich die meisten ihrer Art nicht so lange Zeit so erfolgreich halten können, wären sie nicht auch immer offen für Neues gewesen, und hätten dieses integriert. So mag mancher bemängeln, dass heute auf vielen Märkten zur Adventszeit viel „Unweihnachtliches“ an Waren angeboten wird, oder auch Karussells und andere Fahrgeschäfte eher den Eindruck eines trivialen Jahrmarkts vermitteln. Weihnachten ist und bleibt jedoch auch immer vorrangig ein Fest der Familie, und darum sollten eben die Angebote eines dazu gehörigen Marktes auch auf die verschiedenen Bedürfnisse der kleinen und großen Besucher abgestimmt sein.

Alle Weihnachtsmärkte zwischen der Nordsee und den Alpen kann man in der begrenzten Zeit ihres Betriebes sicherlich nicht besuchen, denn die meisten schließen bereits vor dem eigentlichen Weihnachtsfest. Wer aber einmal einen tiefen Einblick in die lebendige Weihnachtskultur einer bestimmtem Stadt werfen möchte, dem sei etwa der Dresdner Striezelmarkt empfohlen, der neben den im Folgenden aufgeführten als einer der ältesten seiner Art in Deutschland, und darüber hinaus als Geburtsort des vielleicht typischsten deutschen Weihnachtsgebäcks, des Christstollen gilt. Eine Ferienwohnung in Dresden ist dafür die perfekte Ausgangsbasis, um sich an dem bunten Treiben und der festlichen Stimmung zu laben.

Weitere sehenswerte deutsche Weihnachtsmärkte sind u-a. Der Aachener Weihnachtsmarkt, der Augsburger Christkindlesmarkt, der Braunschweiger Weihnachtsmarkt, der Bremer Weihnachtsmarkt, der Weihnachtsmarkt in Chemnitz,, der Erfurter Weihnachtsmarkt, die bekannten erzgebirgischen Weihnachtsmärkte in Annaberg-Buchholz, Chemnitz, Freiberg, Marienberg, Seiffen, Schneeberg, Schwarzenberg und Zwickau, der Frankfurter Weihnachtsmarkt, der Weihnachtsmarkt Hannover, die Kölner Weihnachtsmärkte, der Leipziger Weihnachtsmarkt, der historische Weihnachtsmarkt Lübeck, der Mainzer Weihnachtsmarkt, die Christkindlmärkte in München, die Weihnachtsmärkte in Münster, der Nürnberger Christkindlesmarkt, der Oldenburger Lambertimarkt, der Osnabrücker Weihnachtsmarkt, der Weihnachtsmarkt in Rostock, der Stuttgarter Weihnachtsmarkt, der Trierer Weihnachtsmarkt, der Ulmer Weihnachtsmarkt und der Wiesbadener Sternschnuppenmarkt.

 

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