Bloggen zum Thema Reisen

da war schon jemand...Foto/Rainer StormPIXELIO

da war schon jemand...Foto/Rainer StormPIXELIO

Welchen Nutzen bietet das Blog eines Portals für Ferienwohnungen dem webaffinen Urlauber? Dieser Frage möchte ich im folgenden Beitrag nachgehen.

Immer mehr reisefreudige Nutzer des Internets informieren sich unabhängig von Reiseführern auch sehr gerne online über Ferienregionen und die dort angebotenen Unterkünfte.

Tipps von schon Dagewesenen erweisen sich oftmals als hilfreich und können durchaus die eigene Urlaubsplanung in die eine oder andere Richtung beeinflussen.

Ich selber lese sehr gerne Urlaubslogs, weil das Reisen eine sehr große Leidenschaft von mir ist, lasse mich aber grundsätzlich nur selten von Erfahrungsberichten Anderer derart leiten, dass ich unter Umständen ein Reiseziel aufgrund von negativen Reiserfahrungen von Fremden nicht mehr in Erwägung ziehen würde.

Erfahrungen sind natürlich sehr individuell, aber man kann, insbesondere wenn viele Leute dieselben gemacht haben, schon eine gewissen Tendenz in punkto „Wahrheitsgehalt“ erkennen.

Ob die Blogbeiträge „echt“ sind, oder nur dazu dienen, mit irgendwelchen Verlinkungen auf  sich und seine Leistungen aufmerksam zu machen, sprich zu werben, ist oftmals nicht auf den ersten Blick erkennbar. Entlarvend sind besonders schwärmerische Ausführungen und Berichte, die wenig Individuelles enthalten. Geht ein Reiseblog ins Detail, oder teilt er nur Banales und Allgemeines mit?  Wenn man des Öfteren Reiseblogs liest, erkennt man die schwarzen Schafe zumeist recht schnell.

die gibt es überall...Foto: Rike/PIXELIO

die gibt es überall...Foto: Rike/PIXELIO

Reiseblogs erachte ich persönlich aber schon als hilfreich, insbesondere wenn ich in einem Land meinen Urlaub verbringen möchte, in dem der Tourismus noch in den Kinderschuhen steckt. Neben sachlichen Reiseführern, Wikipedia und dem Auswärtigen Amt lese ich in diesem Fall auch sehr gerne Blogbeiträge von Urlaubern, denn so manche Tipps erweisen sich dann doch als sehr wertvoll und hilfreich, besonders wenn man seine Reise individuell planen und umsetzen möchte.

Hotels und Ferienwohnungen buche ich schon lange nicht mehr, ohne mir vorher Bewertungen im Internet anzuschauen, immer unter dem Kriterium, was ist mir selber wichtig.  Denn nicht alles, was andere Urlaubsgäste bemängeln oder als besonders toll erachten, betrifft mich unbedingt persönlich. Was den einen stört, stört mich vielleicht nicht im geringsten und umgekehrt wird es genauso sein. Aber es kommt trotzdem durchaus vor, dass ich mich doch von Bewertungen bei der Buchungsentscheidung beeinflussen lasse, insbesondere wenn Fotos von Reisenden mehr sagen als tausend Worte.

Grundsätzlich scheinen sich aber viele Urlaubsfans für Erfahrungen anderer Reisender zu interessieren, denn sonst würde es bestimmt nicht soviel Reiseblogs und Foren geben.

Fazit, Reiseblogs sind grundsätzlich eine feine Sache, sollten aber immer mit einer gewissen Skepsis betrachtet werden.  Sie sollten keinesfalls die alleinige Informationsquelle bei der Urlaubsplanung sein, sondern mit offiziellen Tourismusseiten abgeglichen werden.

Foto: www.pixelio.de

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