Kantabrien – Urlaub zwischen Stränden und Höhlen

Blick auf Santander

Blick auf Santander

Kantabrien ist eine autonome Gemeinschaft im Norden Spaniens und besteht zugleich aus der gleichnamigen Provinz. Ein Urlaub in der Region zeichnet sich vor allem durch die etwa 200 Kilometer lange Küste und die landschaftliche Vielfalt aus steilen Klippen, kleinen Inseln, tiefen Flussmündungen, weitläufigen Buchten und herrlichen Stränden aus.

Strände für Jedermann

In Kantabrien gibt es etwa hundert Strände, die alle einen hohen natürlichen und landschaftlichen Wert besitzen. Hier findet man kleine zurückgezogene Buchten genauso wie weitläufige Sandstrände mit außerordentlicher Schönheit. Vor allem Surfer haben hier gute Bedingungen. Zu den besten Surfstränden gehören Somo und Loredo in Ribamontán al Mar, Valdearenas und Canallave in Piélagos, Los Locos in Siances und Merón in San Vicente de la Barquera. Aber auch Familien mit Kindern finden hier geeignete Strände mit flach abfallenden Uferbereichen, so zum Beispiel die Strände der Orte Comillas und Laredo. Neben Surfen bietet sich die Region ideal zum Tauchen, Segeln, Rudern, Windsurfen und Kitesurfen an.

Ab in die Natur

Auch die naturbelassene Landschaft rund um die Küste mit den Naturparks Oyambre, Dunas de Liencres und dem Naturreservat Marismas de Santoña lädt zu Entdeckungstouren ein und gibt einen Eindruck von der atemberaubenden Naturschönheit Kantabriens. Die Parks, die sich direkt an der Küste befinden, sind die Heimat vieler Wasser- und Zugvögel, die hier ihre Nistplätze haben. Die große Naturvielfalt macht diese Küstenregion zu einer der ökologisch wertvollsten in Nordspanien.

Santander – Tradition und Moderne

Santander ist die Hauptstadt der Region und zeichnet sich durch das gute Zusammenspiel zwischen Mensch und Natur aus. Mit ein Dutzend Stränden im Stadtgebiet ist auch Santander ein ideales Reiseziel für einen ausgedehnten Strandurlaub und liegt dabei mit der Bucht von Santander an einer der schönsten Buchten Spaniens. Hier, wo vom 08.-21. September 2014 die Segel-Weltmeisterschaft stattfinden wird, laden elegante Promenaden und Alleen zum flanieren ein. Bei einer Bootstour durch die Bucht hat man einen einzigartigen Blick auf die Stadt.

Trotz des Großbrandes im Jahr 1942 findet man in der Stadt zahlreiche repräsentative Gebäude, die noch aus der Zeit von 1913 bis 1930 stammen, als die spanische Königsfamilie hier regelmäßig die Sommermonate verbrachte. Besonders sehenswert sind der Königspalast La Magdalena, das Hotel Real und das Gran Casino. Auf dem Weg zu den Sehenswürdigkeiten laden in der Innenstadt zahlreiche regionaltypische Bars und Restaurants zum verweilen ein. Auch für zahlreiche Feinkostläden und Nobelboutiquen ist die Stadt bekannt, während man nach großen Einkaufsmeilen (zum Glück) eher vergeblich sucht.

Die Höhlen von Kantabrien

Das bedeutendste kulturelle Erbe Kantabriens sind die zahlreichen Höhlen mit Zeichnungen, Gemälden und Gravuren, die zu den ältesten der Menschheit gehören und zwischen 30.000 und 40.000 Jahre alt sind. Viele dieser Höhlen mit von Höhlenmenschen gemalten Tierfiguren, Symbolen und komplizierten geometrischen Figuren können besichtigt werden und versprühen eine ganz eigene Spiritualität. Neun kantabrische Höhlen wurden im Jahr 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt: Der Höhlenkomplex Monte Castillo in Puente Viesgo, Chufin in Riclones, Hornos de la Peña in Tarriba, El Pendo in Escobedo, La Garma in Omoño und Covalanas in Ramales de la Victoria. Die Höhle von Altamira, die 1868 entdeckt und bereits seit 1985 auf der Welterbeliste steht, kann heute leider nicht mehr besichtigt werden, da durch die warme Atemluft der Besucher die Malereien zu schimmeln begannen. Jedoch gibt es etwa 500 Meter vom Original entfernt eine originalgetreue Nachbildung der Höhle, die für Besucher offen steht.

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