Baderegeln für Groß und Klein

Fahne schwenkender Lifeguard

DLRG im Einsatz

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG) und BestFewo sorgen für mehr Sicherheit an deutschen Stränden.

Nahezu magisch ist die Anziehungskraft, die Binnengewässer und Meere auszuüben vermögen. Das kühle Nass verspricht Spiel, Spannung und Spaß, aufregende Abenteuer und ausgelassenes Herumtoben. Oft ist der Reiz des Wassers, seine unschuldige, klare und stille Oberfläche jedoch der Grund dafür, leichtfertig zu handeln. Denn das nasse Element kann zur ernsten Lebensbedrohung werden – Für Groß und Klein.

Nicht selten ereignen sich Unfälle mit tödlichem Ausgang. Gerade im heimischen Umfeld ist die Gefahr besonders hoch. Das Wissen, schon oft an einem Meer oder See gewesen zu sein, lässt eine trügerische Sicherheit einkehren. Dennoch sollte man auch an bekannten Badestellen niemals ganz achtlos sein.

Häufig sind Vorschulkinder bis zu fünf Jahren betroffen.

„Kinder sind noch nicht in der Lage, die gesamte Tragweite ihres Handelns zu überschauen. Sie agieren risikoreicher, ahnungsloser und unbekümmerter als Erwachsene“, erklärt Hans-Hubert Hatje, Präsident der DLRG. Im vergangenen Jahr ertranken 16 Kinder im Alter bis zu zehn Jahren, davon sieben allein im Vorschulalter. Um die kindlichen Todesfälle zu senken, setzt die DLRG vermehrt auf frühzeitige Schwimmfähigkeit und Aufklärung.

„Mit der DLRG haben wir uns einen starken Partner an die Seite geholt, um unsere kleinen und großen Urlauber umfangreich über Gefahren zu informieren und den bestmöglichen Schutz zu gewährleisten“, beteuert Carsten Gersdorf, Geschäftsführer der Online-Plattform BestFewo.de. Gemeinsam geben die DLRG und BestFewo wichtige Hinweise für Eltern und Kinder, um auf die alltägliche Gefahr hinzuweisen, die vom nassen Element ausgehen kann.

Allgemeine Tipps zur Wassersicherheit von Kindern

1 Kinder sind nicht in der Lage, die gesamte Tragweite ihres Handelns zu überschauen. Sie benötigen eine verantwortungsbewusste Erziehungs- beziehungsweise Aufsichtsperson.

2 Individuelle und aktuelle Voraussetzungen, wie psycho-physischer Entwicklungs- und Gesundheitszustand, des Kindes sollten unbedingt beachtet werden.

3 Bewusstsein vor Resignation: Wasser übt eine unheimliche Anziehungskraft auf Kinder aus.

4 Machen Sie Kinder möglichst früh mit Wasser vertraut. Kinder können zwar schon ab 4 Jahren schwimmen lernen, sollten aber bereits davor schon erste Kenntnisse und Fertigkeiten zum sicheren Verhalten am und im Wasser erfahren.

5 Versuchen Sie Gefahrenpunkte vorausschauend auszumachen.

6 Seien Sie in Ihrer Aufsicht immer aktiv: Trotz Badeaufsicht oder Schwimmhilfsmitteln sollten Sie in Ihrer Aufsicht stets konsequent sein. Es genügen wenige Augenblicke, in denen etwas passieren kann.

7 Kinder müssen genau wissen, was erlaubt und was verboten ist. Vor allem jüngere Kinder sollten stets an Verhaltensregeln und Sicherheitsmaßnahmen erinnert werden.

8 Lassen Sie Kinder nicht in unbekannten Gewässern baden.

9 Bevor Kinder ins Wasser gehen, sollten sie sich abkühlen.

10 Wenn Kinder frieren, holen Sie sie unbedingt aus dem Wasser.

Sicherheitstipps für offene Gewässer und Bäder

Offene Gewässer und Bäder bergen eine ganz eigene Gefahr. Oftmals unterschätzen Erwachsene und Kinder die ungeahnten Kräfte des Wassers und genießen eine trügerische Sicherheit. Doch so ruhig und glatt das Meer auch zu sein scheint – Es ist vor allem aber eine unberechenbare, zerstörerische und heimtückische Naturgewalt, die schon unzählige Menschenleben gefordert hat.

Prerow Wache, Wachtgänger der DLRG

Prerower Wache: Caroline Falsett und Marc Nolte

Hier stellen wir Ihnen ein paar grundsätzliche Regeln zum Verhalten in offenen Gewässern vor:

1 Schwimmen und baden an der See ist mit besonderen Gefahren verbunden. Informieren Sie sich vorab über Brandung und Wellengang.

2 Unbekannte Ufer bergen Gefahren

3 Bewachsene und sumpfige Uferzonen sind gefährlich. Meiden Sie pflanzendurchwachsene Gewässer.

4 Schwimmen und baden Sie nicht dort, wo Schiffe und Boote fahren. Schifffahrtswege, Buhnen, Schleusen, Brückenpfeiler und Wehre sind keine Badezonen.

5 Lassen Sie Ihre Kinder nur in Badezonen springen, die dafür frei gegeben sind und die Sie auch kennen.

6 Beachten Sie die ausgewiesenen Badezonen. Achten Sie darauf, dass Ihre Kinder nicht zu weit abtreiben.

7 Bei Gewitter ist Baden lebensgefährlich. Verlassen Sie das Wasser sofort.

Extras:

Info-Flyer von BestFewo und der DLRG

Pressemeldung: Achtung, Flagge beachten!

Weitere wichtige Informationen des DLRG

Verhalten im Watt

Karte der bewachten Strände

DLRG Info-App für Android

DLRG Info-App für iOS

Malvorlagen für wichtige Baderegeln

Imagefilm DLRG Rettungsdienst

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  1. BestFewo für mehr Sicherheit an deutschen Stränden

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