Wunderland Worpswede und BestFewo neue Partner

Teufelsmoor

Wollgrasblüte Teufelsmoor; Quelle: Nicole Kanning/www.worpswede.de.

Worpswede, das Künstlerdorf und gleichermaßen staatlich anerkannter Erholungsort, und BestFewo kooperieren mit rund 70 neuen Unterkünften.

„Worpswede, Worpswede, Worpswede […] es ist ein Wunderland“, schrieb die Malerin Paula Becker 1897 begeistert in ihr Tagebuch. Ein Wunderland, das seinesgleichen sucht.

Worpswede ist ein Dorf, in dem die Backsteinhäuser Galerien besitzen wie andere Orte Garagen. Wo man auf ruhige Weite trifft. Wo es ein Licht gibt, das den Dingen der Umgebung beruhigend klare Konturen verleiht. Wo man der Kunst offen und mit ganzer Leidenschaft frönen kann. Wer nach Worpswede reist, sucht das „Gefühl“, wie einst Dichter Rainer Maria Rilke über das Künstlerdorf sagte. Wer nach Worpswede reist, sucht die „wenigen Dinge, die einfach und wichtig vor dem Himmel stehen“.


Rilke und Worpswede; Quelle: J.O.E. Schneider, Youtube

Künstlerkolonie – Einzigartig und besonders

Worpswede ist ein Künstlerdorf, das nordöstlich unweit von Bremen liegt und große Bedeutung in der Kunstgeschichte hat. Als junger Student der Düsseldorfer Kunstakademie entdeckt Fritz Mackensen den Ort und ist vom ersten Augenblick an von der Moorlandschaft und dem weiten Himmel fasziniert. Worpswede wird die neue künstlerische Heimat des Mannes, der sich 1889 am 54,4 Meter hohen Weyerberg mit seinen Künstlerfreunden Otto Modersohn, Hans am Ende, Fritz Overbeck und Heinrich Vogeler niederließ. Gemeinsam gründeten sie die Künstlerkolonie, die bis heute lebendig ist. Viele Kreativ-Schaffende sind dem Beispiel der Gründerväter gefolgt und sorgen für eine aktuelle und vielseitige Kunst- und Kulturszene, die Kunst, Kultur, Architektur und Landschaft zu einer prächtigen Destination vermischen.

Das alte Moordorf ist seit seiner Entdeckung durch die Maler zu einem beliebten und staatlich anerkannten Erholungsort geworden. Die Landschaft hat dem Ort das Besondere, die Kunst ihm das Einmalige gegeben.

Was Sie unbedingt sehen müssen

Bei einem Besuch in Worpswede können Kunstliebhaber die Werke der Gründer der Künstlerkolonie und Zeitgenössisches in diversen Museen, Galerien und Ateliers entdecken. Im Ortskern wird auf der Bergstraße flaniert, in kleinen Geschäften gebummelt und der Gelassenheit in Cafés Raum gegeben. Zwischen einem seligen Spaziergang über den Weyerberg und dem Besuch eines Ateliers liegen oftmals nur wenige Meter, die dafür umso entzückender sind. In direkter Umgebung wartet der farbenprächtige, hohe Himmel in der Weite der Hammeniederung und des Teufelsmoores. Darüber hinaus locken Fahrradtouren, Fahrten mit den historischen Torfkähnen oder dem legendären Moorexpress.

Birkenhof

Barkenhoff; Quelle: Nicole Kanning/www.worpswede.de.

Der Barkenhoff (Birkenhof) wurde vom Künstler Heinrich Vogeler als alte Bauernkate erworben und zur Jugendstilidylle umgestaltet, die um 1900 zum Mittelpunkt der Worpsweder Künstlerbewegung wurde. Heute ist der berühmte Künstlerwohnsitz ein Museum und dient als Raum für Ausstellungen.

Darüber hinaus übt das Grabmal der Malerin Paula Modersohn-Becker auf dem Worpsweder Friedhof magische Anziehungskraft aus. Der Architekt Bernhard Hoetger erschuf ein Monument, das das Schicksal der Malerin darstellte und den Kreislauf von Werden und Vergehen symbolisierte.

 
Paula Modersohn-Becker. Geschichte einer Malerin; Quelle: dmfilmHH, Youtube

Weitere Hinweise zu Freizeitmöglichkeiten, Veranstaltungstipps, Führungen, Sehenswürdigkeiten, Restaurants und vieles mehr finden Sie unter: www.worpswede.de

Machen Sie sich selbst ein Bild vom Worpswede und der Landschaft des umliegenden Teufelsmoores. Buchen Sie eine Ferienwohnung oder Ferienhaus und tauchen Sie in das abwechslungsreiche und bunte Leben im Künstlerdorf ein.

Extras:

Die Nordstory: Das Künstlerdorf Worpswede TV – Video vom NDR

Schreibe ein Kommentar