Set-Jetting im Harz

„It’s perfect!“, sagte George Clooney, als er sich 2012 auf Motivbesichtigung für seinen Film „Monuments Men – Ungewöhnliche Helden“ in den Harz aufmachte. Im Halberstädter Dom fand er die perfekte Kulisse für seine Anfangsszene. Und so wie Clooney geht es vielen Filmemachern und Schauspielern: Die Schönheit der Natur und die vielfältige Kultur der Region machen den Harz zu einem der beliebtesten Anlaufpunkte für Regisseure und Urlauber in Deutschland. BestFewo zeigt die faszinierendsten Drehorte, die ihr bereist haben müsst.

Teufelsmauer im Harz bei Blankenburg

Schroffe Granitklippen, knorrige Bergfichten und sanfte Bachtäler – Die gewaltige Schönheit der Harzer Natur ist kaum mit Worten zu beschreiben.

Magische Drehorte im Harz besuchen

Quedlinburg ist einer der bekanntesten Harzer Filmdrehorte. Weit über 100 Stück wurden in der Welterbestadt gedreht. Der Schlossberg, die Schenkengasse und die Sandsteinklippen sind im DEFA-Film „Pole Poppenspäler“ (1954) zu sehen. In „Goethe!“ tritt Quedlinburg 2010 als Wetzlar auf, die alten Fachwerkhäuser am Finkenherd sind Schauplatz in „Till Eulenspiegel“ (2014) und 2015 wird die Stadt im Remake von „Heidi“ zum historischen Frankfurt am Main.

Fachwerkhäuser in Quedlinburg

Die magische Altstadt mit Fachwerkhäusern in Quedlinburg; mijeshots/Fotolia.com

Mittelalterlich geht es im Harz im „Medicus“ (2013) vonstatten. Zu einem der markantesten und schönsten Drehorte des Filmes von Regisseur Philipp Stölzl gehört die Teufelsmauer bei Blankenburg. Sie ist eine 20 Kilometer lange Felsformation aus Sandstein.

Die Sandsteinformation in Sachsen-Anhalt

Sonnenuntergang an der Teufelsmauer; ohenze/Fotolia.com

Die bunte Stadt am Harz, Wernigerode, dient als hervorragende Kulisse für einen Filmklassiker. Der bedeutsame Schlafsaal, der Dachboden und die Wohnräume der Adligen des Schlosses Wernigerode wurden als Filmset für beispielsweise „Schneeweißchen und Rosenrot“ (1979) genutzt. Darüber hinaus lebte „Das kleine Gespenst“ (2013) im Schloss, das im Film die Burg Eulenstein darstellt.

Weitere faszinierende Drehorte im Harz sind unter anderem das Kloster Ilsenburg in der gleichnamigen Stadt, in dem Teile aus „Die Päpstin“ (2009) gespielt haben, das Erzbergwerk Rammelsberg, Clausthal-Zellerfeld, die Burg Regenstein bei Blankenburg, die Talsperre Wendefurth, Goslar und Wildemann.

Quelle: filmtourismus.de

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