Abenteuerurlaub

Angenehm aufregende Abenteuer können ja bekanntlich ganz unterschiedlicher Natur sein, im Bezug auf Urlaub bezeichnet ein Abenteuerlaub meist jedoch einen in der tatsächlichen, und möglichst „wilden“ bzw. noch unberührten Natur verbrachten Aufenthalt.  Grundsätzlich wird ein solcher Urlaub von seiner angestrebten Erlebnisintensität charakterisiert, Herausforderungen und deren Meisterung, wie z.B. das Besteigen eines Berges, das Überqueren eines Wildbachs, der Marsch durch eine Wüste oder andere unwirtliche Gegend stehen häufig im Mittelpunkt eines solchen Urlaubs.

Nicht allzu weit entfernt vom Aktivurlaub können auch bestimmte Sportarten wie etwa Tauchen, Surfen, Mountainbiken, Snowboarden und Free Climbing Thema eines Abenteuerurlaubs sein. Entscheidend ist oft das Merkmal einer kontrollierten Gefahr und/oder eines kalkulierbaren Risikos, welchem man sich vor allem in einer gemeinsamen Gruppe von Gleichgesinnten aussetzt, zusammen die jeweilige Aufgabe erfüllt, um sich dann kollektiv am Erfolg zu erfreuen. Der somit erreichte „Kick“ soll auf jeden Fall Adrenalin und einen leichten Nervenkitzel auslösen, man hat seine eigenen Ängste überwunden und fühlt sich deshalb gestärkt. Auch das Etikett „Survival“ (Überleben) kennzeichnet häufig Angebote im Bereich Abenteuerurlaub.

Auch die zahlreichen Angebote zur Erlebnispädagogik und zum „Teambuliding“ von Mitarbeitern im Freizeitbereich sowie Expeditionsreisen und begleitete Touren und Führungen werden häufig unter der Bezeichnung Abenteuerurlaub präsentiert. Vielfach werden derartige Abenteuerreisen in Natur- und Nationalparks durchgeführt, in Europa in  eher dünn besiedelten Regionen der Länder Schweiz, Österreich, Italien, Frankreich und Spanien, weltweit genießen Ziele wie Neuseeland, die USA aber auch afrikanische und südamerikanische Länder einen gut Ruf als geeignete Destinationen für Abenteuerurlaub.