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Region Lot: Frankreich aus dem Bilderbuch

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Mittelalterromantik wohin das Auge blickt

Sie ist die schöne Unbekannte im Süden Frankreichs: Die – zumindest bei uns – weniger vertraute Region Lot. Dabei hat sie alles, was einen Urlaubsaufenthalt perfekt macht: Eine traumhafte Landschaft mit rauen Felsen und dem namensgebenden Fluss Lot, mittelalterliche Dörfer mit verwinkelten Gassen und jeder Menge Kultur, exquisite Gaumenfreuden für Genießer und selbstverständlich romantische Ferienunterkünfte aus derbem Naturstein. Wir stellen Ihnen die Highlights des reizvollen Départements vor..

Saint Cirq
Das mittelalterliche Saint-Cirq-Lapopie © Anibal Trejo/stock.adobe.com

Eines sei vorweggenommen: Bei unserem Überblick handelt es sich lediglich um eine sehr persönliche Auswahl beeindruckender Reiseziele. Bei einem Besuch in Lot werden Sie rasch feststellen, beinahe jeder kleine Ort lohnt einen Stopp. Begeben Sie sich auf eine spannende Zeitreise, in der eindrucksvolle Postkartenmotive Ihren Weg säumen!

Cahors ist die Hauptstadt des Lot und liegt im Naturpark Causses du Quercy. In einem sanften Bogen umschließt der gleichnamige Fluss die Stadt und prägt das Bild. Berühmt ist vor allem die stattliche Valentré-Brücke mit ihren markanten sechs Bögen und den Spitztürmen. Die einstige Verteidigungsanlage stammt aus dem 14. Jahrhundert und hat es mühelos auf die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO geschafft. Nicht umsonst führt der bekannte Jakobsweg über das imposante Bauwerk. Freunde der sakralen Kunst werden sich an der an der Kathedrale Saint-Etienne aus dem 11. Jahrhundert erfreuen. Doch wie in den meisten Ort empfiehlt sich auch hier eine ganz persönliche Entdeckungstour durch die verschlungenen Gassen, denn die Anzahl der Sehenswürdigkeiten ist vielfältig. In den Sommermonaten sollten Sie sich den Mittwoch vormerken, dann findet jeweils ein großer Flohmarkt mit Antik- und Trödelhändlern statt.

In circa 30 Kilometern Entfernung befindet sich das Örtchen Saint-Cirq-Lapopie, von den Franzosen selbst zu einem ihrer schönsten Dörfer gewählt. Gerade einmal 200 Einwohner sind hier Zuhause. Auch dort wandeln Sie auf dem magischen Pfad des Jakobsweges. Der Ort scheint auf einem Felsen zu schweben und bietet einen spektakulären Ausblick auf das erhabene Lot-Tal. Von massiven Stadtmauern umschlossen warten in den steilen Gassen verspielte Giebelhäuser aus dem 13. bis 16. Jahrhundert. Kein Wunder, das gleich das ganze Dorf offiziell unter Denkmalschutz steht und von vielen Künstlern bewohnt wird. Neben etlichen Malern hat auch der betagte Sänger Roger Whittacker seine Heimat in Saint-Cirq-Lapopie gefunden.

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Die Aussicht in Rocamadour © Juanje Pérez/stock.adobe.com

Ebenfalls zu den Les plus beaux villages de France zählt das spätmittelalterliche Wehrdorf Carennac. Ihr Auto muss außen vor bleiben, denn Kraftfahrzeuge sind verboten und würden den friedlichen Eindruck der Idylle zerstören. Die historischen Sehenswürdigkeiten sind beeindruckend (das Schloss aus dem 16. Jahrhundert, die romanische Kirche Saint-Pierre), doch der eigentliche Trumpf ist einmal mehr das mittelalterliche Ambiente.  

Wer sich durch diese romantische Bilderbuchwelt verzaubern lässt, dem sei ein Ausflug nach Figeac ans Herz gelegt. Prächtige Häuser mit zauberhaften Natursteinfassaden laden zum Bummeln und Verweilen ein. Der Ort darf den offiziellen Titel „Stadt der Kunst und Geschichte“ tragen, was er sicherlich neben seiner Vielzahl an historischen Bauwerken auch seinem bekanntesten Sohn zu verdanken hat. Der berühmte Ägyptologe Jean-François Champollion, dem die Entzifferung des Steins von Rosetta und damit die Entzifferung der Hieroglyphen gelang, wurde hier geboren. Sein Schaffen ist in einem eigens eingerichteten Museum zu bewundern.

Wetten, dass hierzulande nur Wenige den Namen einer der meistbesuchten Städte Frankreichs kennen? Wenn Ihnen Rocamadour geläufig ist, dann wissen Sie um deren Schatz, die Reliquienstatue der Schwarzen Madonna, die nicht nur die Pilger auf dem Jakobsweg magisch anzieht. Ausgestellt wird sie in der kleinen Kapelle Notre-Dame. Doch nähern wir uns der bezaubernden Stadt aus der Ferne: Mystisch scheint sie an den bewaldeten Kalkfelsen zu hängen. Drei Ebenen sind rasch erkennbar. Auf der ersten befindet sich das prächtige Dorf mit etlichen, teilweise touristisch geprägten Geschäften. 216 Stufen gilt es zu erklimmen (oder Sie wählen den praktischen Aufzug), um zu den sieben bedeutenden Gotteshäusern der zweiten Ebene zu gelangen, darunter die erwähnte Pilgerstätte und die Basilika Saint-Saveur. Sie zählen selbstverständlich zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auf dem Felsgipfel thront schließlich die im 14. Jahrhundert erbaute Festung, die schon damals dem Schutz des Wallfahrtortes diente. In einer Felswand soll das legendäre Durendalschwert aus dem Rolandslied stecken.  

Sie sind beeindruckt von der Vielzahl mittelalterlicher Ortschaften? Sie interessieren sich für Geschichte, Kultur und Kunst? Dann dürfen Sie sich Pech Merle nicht entgehen lassen. Die Grotte zählt zu den berühmtesten Höhlen Frankreichs. Die Anzahl der täglichen Besucher ist auf 700 begrenzt, weshalb Sie Ihr Ticket unbedingt vor dem Besuch reservieren sollten. Eine Mühe, die sich zweifelsohne lohnt. Die ältesten der zu besichtigenden Malereien sind stolze 20.000 Jahre alt. Schauen Sie genau hin, denn das Fotografieren ist leider nicht erlaubt.

Gründe für einen Besuch in Lot haben wir genügend geliefert und auch Ferienhäuser und -wohnungen in der Region bieten wir zahlreich. Hier gelangen Sie zur Auswahl:

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