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Neive: Wo guter Geschmack zu Hause ist

25.11.2021

Genuss in einem der schönsten Dörfer Italiens

Zu einem richtig feinen Adventsschmaus gehört für mich stets ein guter Tropfen. In den meisten Fällen ein Rotwein – gerne etwas kräftiger und unbedingt aus Italien. Das ist natürlich eine Geschmacksfrage, aber nach einem Besuch im Piemont bin ich den Erzeugnissen aus Neive verfallen. Nicht nur wegen des schmackhaften Getränks, sondern insbesondere wegen des malerischen Ortes mit seinen zahlreichen alten Kellereien. Da schlummern in jedem Schluck wertvolle Urlaubserinnerungen.

Neive_Stadt
Ausblick auf die Kirche San Michele © EyesTravelling/stock.adobe.com

Zurecht zählt Neive zu den borghi più belli d’Italia (schönsten Orten Italiens). Es ist nicht gespickt mit unzähligen Sehenswürdigkeiten, dafür aber auch nicht von Touristen überrannt. Neive an sich ist die Attraktion: Beim Schlendern durch die schmalen Gassen zwischen den rot gedeckten Steinhäusern lässt sich schnell die Zeit vergessen. Wer sich sattgesehen hat an den eleganten alten Palazzi und kleinen Barockkirchen, macht Rast in einer der Enotheken und erholt sich bei einem Glas des kräftigen Roten. Denn umgeben ist das Städtchen von den Hügeln der zahlreichen Weinberge, die es bekannt gemacht haben. Hier werden überwiegend die Nebbiolo-Reben angepflanzt. Die Trauben reifen spät und werden meist erst im Oktober geerntet, wenn der Nebel über die Landschaft zieht. Mindestens 26 Monate muss der Wein reifen, ehe er die DOCG-Bestimmungen für den bekannten Barbaresco (benannt nach dem kleinen Nachbarort der Gemeinde) erfüllt.

Die Provinz Cuneo, in der Neive liegt, ist ohnehin eine ausgesprochene Hochburg für Feinschmecker: Immerhin wurde in der Kleinstadt Bra (25 km entfernt) die Slow-Food-Bewegung gegründet. Dort befindet sich heute auch die Università delle Scienze Gastronomiche, quasi die Universität des guten Geschmacks. Wer weitere Rotweine kosten möchte, sollte sich auf den Weg ins 20 Kilometer entfernte Barolo begeben. Der dortige Rebsaft wird ebenfalls aus der Nebbiolo-Traube gewonnen. Ein Vergleich lohnt sich. Für hungrige Touristen empfiehlt sich ein Ausflug ins benachbarte Alba: Der weiße Trüffel gilt unter Pilzfreunden als Königin aller Sorten und wird im Spätherbst sogar mit einer Messe gefeiert.

Wer auf den Geschmack gekommen ist, findet hier eine Unterkunft:

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Catrin Junker